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Katrin Michel



Katrin Michel ist 38 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Jungs in Hamburg. Nach dem Biologiestudium, arbeitete sie viele Jahre in Hamburger Kitas. Nach einschneidenden Erfahrungen, die das Mutterwerden und -sein mit sich brachte, machte sie sich selbstständig. Unter ihrem Label kamija sind bereits zwei Meditations- CDs und das Mediationsbuch „Mama werden – Mama sein“ entstanden. Sie ist Mitgründerin der Gebärmütter, das Netzwerk für Schwangerschaft, Geburt und Familie in Hamburg. 2020 erschien ihr erstes Buch „Meditationen für Mamas – Wie Entspannung im Alltag gelingt, auch ohne Zeit und Ruhe“ im Kösel-Verlag. Ihr Elternratgeber „Bald bin ich da - 40 Briefe für eine liebevolle Geschwisterbeziehung“ ist im selben Verlag 2021 herausgekommen. 2025 wird ihr erstes Kinderbuch im Carlsen Verlag erscheinen. Sie schreibt regelmäßig Artikel für verschiedene Magazine und ist in unterschiedlichsten Podcasts als Expertin zu Gast.


www.kamija.de www.gebaermuetter.de katrin_michel_ (Instagram) gebaermuetter (Instagram)


Was sind literarische Vorbilder/ Lieblingsbücher? Alles eine Frage der Chemie (Bonnie Garmus)


Was ist Lieblingsspruch/-zitat/ Lebensmotto? Das Leben darf leicht sein!


Wie erging es mit dem Buchdebüt? Mein erstes Buch habe ich im Eigenverlag herausgebracht und im Entstehungsprozess war ich weitgehend auf mich alleine gestellt. Satz, Illustrationen, Klapptentexte, Lektorat, Druck, Marketing. Eine spannende Erfahrung, die sehr lehrreich war. Später habe ich mit Verlagen zusammengearbeitet, was mir vieles erleichtert hat. Doch auch hier warteten Herausforderungen auf mich. Beide Herangehensweisen eint das wahnsinnige Gefühl, das fertige Werk in den Händen zu halten. Es ist unbeschreiblich und ähnlich wie die Geburt eines Babys, nur das man dabei in die eigene Seele schaut. Bücher zu veröffentlichen von der Idee bis zum fertigen Buch ist und bleibt ein aufregendes Abenteuer und deshalb fühlt sich jede Veröffentlichung so an, wie ein Debüt. Extrem aufregend mit Suchtpotential.


Was sind die größten Hürden/ Herausforderungen als Autor*in? Ein Wort mit fünf Buchstaben: Geduld. Wenn man eine Idee hat und die ersten Zeilen geschrieben hat, die Figuren und Schauplätze schon so genau vor Augen sieht, als wäre man wirklich da und schließlich ein Exposé und die Leseprobe bei Verlagen einreicht, beginnt meine größte Herausforderung. Das Warten. Findet man für die Geschichte ein gutes Verlagszuhause? Hoffnung, Vertrauen, Selbstzweifel, Resignation und schließlich pure Freude sind wohl Gefühle, die in meinem Leben selten so nah beieinander liegen.


Welche Tipps/ Motto/ Lebensweisheit für angehende Autor*innen. Glaube an dich und deine Träume. Man kann so viel erreichen, wenn man immer weiter macht. Da wird es immer Stolpersteine auf dem eigenen Weg geben, aber so groß sie auch sein mögen, man kann sie aus dem Weg räumen und an ihnen weiter wachsen. Bis man am Ziel ist!



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