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Norman Klaar


Norman Klaar wurde 1980 im wunderschönen Rheinland geboren, direkt zwischen der damaligen Hauptstadt Bonn und der Domstadt Köln. Heute schreibt er Bücher für Kinder und Erwachsene und kritzelt Cartoons. Seit 2020 betreibt der Autor den Instagram-Kanal »klaartoons«, sowie den gleichnamigen Twitter-Account, in denen zahlreiche Zeichnungen zum alltäglichen Leben und dem Wahnsinn dieser Welt gezeigt werden. Zum Schmunzeln, grübeln oder, um sie einfach lieb zu haben.


Twitter und Instagram beides “klaartoons“



Was sind literarische Vorbilder/ Lieblingsbücher? Vieles von Vielen, aber nicht alles von allen. Logisch. Kaminers Humor mag ich, den Satzbau von Regener und den Strich von Janosch. Von Janosch mag ich eigentlich das Gesamtpaket, fängt bei der Idee an und hört beim Zitat auf.


Was ist Lieblingsspruch/-zitat/ Lebensmotto? Ich bin aus Irrtum ein sogenannter Künstler geworden, weil ich gedacht hab, das ist keine Arbeit. (Janosch)


Wie erging es mit dem Buchdebüt? Dem geht es gut, glaube ich. Es ist ein wenig wie mit erwachsenen Kindern. Ich habe es lange nicht mehr gesehen, aber es ist irgendwo da draußen in der Welt, sammelt seine eigenen Erfahrungen und so lange man nichts anderes hört ist alles in Ordnung. Und irgendwann kommt es seinen alten Vater dann auch mal wieder besuchen, da bin ich sicher.


Was sind die größten Hürden/ Herausforderungen als Autor*in? Vermutlich sich einzugestehen nichts Einmaliges und Unvergleichliches geschaffen zu Haben, auf das die Welt gewartet hat. Und einen Bestseller zu schreiben. Das stelle ich mir schwierig vor, weil man ja nie weiß, was die Leute mögen. Wäre aber auch sonst zu einfach.


Welche Tipps/ Motto/ Lebensweisheit für angehende Autor*innen. Unbedingt das Warten üben. Denn diese ganze Schreiberei besteht zu 95 % aus Warten. Warten auf eine Idee. Warten auf den ersten Satz. Warten aufs Manuskript. Warten auf eine Agentur. Warten auf einen Verlag. Warten aufs Lektorat. Warten aufs Belegexemplar. Warten auf die Veröffentlichung. Warten auf die erste Rezension. Und wenn dann die ganze Warterei endlich zu Ende ist, fängt es wieder von vorne an. Warten kann man übrigens super trainieren z.B. an deutschen Bahnhöfen oder auf Handwerker. Und Abgucken. Abgucken ist immer gut. Aber nicht Abschreiben sonst gibt es eine sechs und man bleibt sitzen.


Aktuelle Veröffentlichungen:





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